|
Krieg |
Das Flüchtlingsproblem in Vohwinkel Wie schon an anderer Stelle dieser Arbeit erwähnt wurde, war durch den Zuzug der vielen Flüchtlingsfamilien die Gemeinde in den letzten Jahren stark angewachsen. |
||
|
Im Jahre 1953 war die Flüchtlingsnot besonders groß, als auch viele Flüchtlinge aus der sowjetischen Besatzungszone nach Wuppertal kamen und auch in Vohwinkel eine Bleibe suchten. Der Vohwinkeler Stadtsaal wurde beschlagnahmt und als vorläufige Unterkunft in aller Eile hergerichtet. Auch die Kirchengemeinde hatte hier tatkräftig geholfen, und Pastor Elm war mit Schwester Elisabeth Röhner und einigen treuen Gemeindemitgliedern bemüht, das Nötigste für die Flüchtlinge herbeizuschaffen um ihnen ihr schwerers Los möglichst zu erleichtern. |
||
![]() |
||
|
Auch in der nächsten Presbyteriumssitzung am 1.12.1953 wurde die Flüchtlingsfrage erörtert: "Bekanntgegeben wurde, daß am 2.12.1953 der 1. Flüchtlingstransport eintrifft. Unsere Pfarrer werden die Flüchtlinge mit begrüßen, und die Gemeinde wird sich nach Kräften der Flüchtlingsnöte annehmen. Presbyter Kemper schlug vor, von der Kanzel die Bitte an die Firmen und Geschäftsleute abzukündigen, nach Bedarf Flüchtlinge zu berücksichtigen und einzustellen." |
||
|
Am 15. Januar 1957 befaßte sich die Gemeindeleitung mit der Eingliederung Vertriebener und kam zu dem Ergebnis: "Das Presbyterium schließt sich der Auffassung des K.S.V. an, daß die Vertriebenen als zur Gemeinde gehörig zu betrachten sind, ohne eine Sonderstellung irgendwelcher Art einzunehmen." |
||
![]() |
||||
|
|
||||
![]() |
|
Krieg |
/ Flüchtlinge |
|||||
|
|
|
|