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Vorwort Vielleicht geht es fast jedem so. Man wird im Alter vergesslicher. Auch wollen neue Namen und Vornamen, Telefonnummern und Postleitzahlen sich nicht mehr so leicht speichern lassen. Aber die Zeit der Kindheit - zumindest ab der Einschulung - scheint wie eingemeißelt zu sein. Auch sind die Erinnerungen eher positiv, obwohl für die Anfang 40 geborenen, die ersten Jahre geprägt waren durch den verlorenen Krieg. Wohnraum war knapp und die Flüchtlinge standen vor der Tür. Viele Väter waren gefallen oder noch in Kriegsgefangenschaft. |
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Udo Knepper im Jahr 1948. |
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Wir hatten für damalige Verhältnisse eine komfortable Wohnung, zwar ohne Bad und die Toilette mussten wir uns mit den anderen Mietern auf unserer Etage teilen. Wir haben aber nicht gehungert und mussten auch nicht frieren. Unser Spielplatz war die Straße, das ging auch, weil es nur ganz wenige Autos gab. Problematisch wurde das Wohnen unter den Voraussetzungen aber dann, als aus Kindern sich langsam Jugendliche entwickelten . . . |
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Zeitzeugen |
/ Marschallstrasse 01 Vorwort |
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